Leitbild

Der Weltbürger als Leitmotiv

Präambel

Das folgend dargestellte Leitbild zeichnet ein zukunftsweisendes Idealbild der Absolventen, der Schulen sowie der Zusammenarbeit von Schülern, Lehrerkollegien und Eltern an den Bildungseinrichtungen des Ecole e.V.
Darin werden die Ziele, die gemeinsamen Werte und Rahmenbedingungen sowie die methodischen Grundsätze der Bildungeinrichtungen des Ecole e.V. beschrieben, die alle Beteiligten anstreben. Beide Schulen fühlen sich den in diesem Leitbild formulierten Zielen und Werten verpflichtet.
Aus dem Leitbild werden für das Curriculum periodisch inhaltliche Schwerpunkte ausgewählt, erreichbare Ziele formuliert, umgesetzt und überprüft.

Zielsetzungen

Die Internationalen Schulen des Ecole e.V. in Barleben bieten - bei ausdrücklicher Betonung hoher Bildungsstandards in allen Fächern - eine mindestens bilinguale und bewusst interkulturelle Bildung an.

Es wird angestrebt, dass die Absolventinnen und Absolventen aller Kulturen an den Internationallen Schulen

  • die Studierfähigkeit auf hohem akademischen Niveau, auch auf internationaler Ebene,
  • die ausgezeichnete Beherrschung mindestens der deutschen, der französischen un der englischen Sprache,
  • ein Grundverständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge,
  • ein unabhängiges, kreativ-kritisches Denken,
  • interkulturelles Verständnis und gegenseitigen Respekt

entwickeln.

Leitmotiv: Der Weltbürger

Für diese Zielsetzung wurde der Begriff des Weltbürgers gewählt, der nach unserer Auffassung einen neuzeitlichen Humanismus bezeichnet und die folgenden Aspekte beinhaltet, die die  Schülerinnen und Schüler die gesamte Schulzeit begleiten:

  • Betonung der Sprachen und der zwischenmenschlichen Kommunikation, um - aufbauend auf einer soliden Kenntnis der eigenen Kultur - erfolgreich mit Menschen anderer Sprachen, Kulturkreise und Religionen in Dialog treten zu können. Dies befähigt, sensibel und verantwortungsbewusst mit Besonderheiten anderer Kulturkreise umgehen zu können.
  • Begreifen der Spezifika der Beziehungen einer vernetzten Welt, um sich erfolgreich den Herausforderungen der fortschreitenden und alle Lebensbereiche umfassenden Internationalisierung stellen zu können.
  • Nutzung des in der Schule und darüber hinaus erworbenen Wissens, um mit Hilfe der Mathematik und des logischen Denkens selbständig Sachverhalte analysieren, werten und auf das eigene Handeln anwenden zu können.
  • Wahrnehmung der verantwortung für das eigene gesellschaftliche Umfeld und Verständnis für die Notwendigkeit nachhaltigen Handels.

Vermittlung von Wissen und Werten

Die Vermittlung von Wissen geht eng einher mit der Diskussion von Werten und Einstellungen, die miteinander korrespondieren, aber auch widerstreiten können. Als relevant sehen wir hier unter anderem an:

  • Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit,
  • Toleranz und Zivilcourage,
  • Leistungsbereitschaft und Ehrgeiz,
  • gegenseitiger Respekt und Achtung,
  • Sorge um den Anderen,
  • Gemeinschafts- und Konfliktfähigkeit,
  • Offenheit und Möglichkeit zur konstruktiven Kritik,
  • Beachtung gemeinsamer Regeln und Demokratieverständnis.

Grundsätze und Mittel

Die Grundsätze zur Erreichung der Ziele sind

  • der Leistungswille und die Arbeitsfreude der Schüler beim Lernen
  • der Anspruch an inhaltlich-fachliche Exzellenz und dauerhaft hohe Qualität der Leistungen jedes Einzelnen,
  • der intensive Kontakt mit den Menschen anderer Kulturkreise, auch und insbesondere der direkte Konakt durch mehrere, in die schulische Ausbildung eingewobene Auslandsaufenthalte,
  • die hohe und stets zu erneuernde Fachkompetenz des Lehrkörpers,
  • der Wille des Lehrerkollegiums, allen Schülern fundiertes Wissen ansprechend vermitteln zu wollen und sie hierbei durch Vorbildwirkung zu motivieren,
  • die Transparenz des Lern- und Bildungsprozesses,
  • die Förderung individueller Stärken genauso wie die Unterstützung bei individuellen Schwächen,
  • eine intensive Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule unter Einbeziehung der Schüler,
  • das Primat der Eltern in der Erziehung der Kinder steht im Vordergrund und wird von der Schule unterstützt und ergänzt,
  • einzeitgemäßes und ästhetisch ansprechendes Umfeld, ausgestattet mit modernen Lehr- und Lernmitteln.

Weltbürger aus der Region für die Region

Eine große Anzahl der Absolventinnen und Absolventen der Schulen des Ecole e.V. wird der hier geförderten Bereitschaft zu Weltoffenheit und Mobilität folgen und ihre Ausbildung in anderen Regionen Deutschlands, Europas und der Welt fortsetzen.
Wir begrüßen es jedoch, wenn ein relevanter Teil von ihnen dabei das Bewusstsein und den Willen bewahrt, später in die Region zurückzukehren, um hier wieder eine berufliche Zukunft zu gestalten und die Region zu stärken. damit geben sie einen Teil der aus der Heimatregion erhaltenen Förderung zurück.