Kompetenzvermittlung

Für die Internationalen Schulen ist die Ausbildung ihrer Schüler nicht auf die ausschließliche Wissensvermittlung begrenzt. Vielmehr zielt die Ausbildung auf den Erwerb von Kompetenzen.

Fachkompetenz

Diese Kompetenzen beinhalten zunächst natürlich Fachkompetenz, d.h. das Wissen um Regeln, Begriffe und Definitionen, das Erkennen von Zusammenhängen, sowie die Fähigkeit, Wissen verknüpfen und zu sachbezogenen Urteilen heranziehen zu können.

Methodenkompetenz

Daneben soll aber ebenfalls auf die Methodenkompetenz ausgeprägt werden. Diese umfaßt Fertigkeiten und Gewohnheiten, die notwendig sind, um Arbeit zu planen, rationell zu arbeiten, Lernstrategien zu entwickeln, unterschiedliche Arbeitstechniken situationsgerecht anzuwenden, Informationen zu beschaffen (auch mittels Neuer Medien), zu bewerten und sachgerecht aufzubereiten, Probleme zu erkennen, zu analysieren und flexibel verschiedene Lösungswege zu erproben, Ergebnisse zu strukturieren und zu präsentieren (Präsentationstechniken, Visualisierung, Medienwahl und -einsatz).

Individualkompetenz

Ebenfalls wichtig ist die Individualkompetenz. Dazu gehören Leistungsbereitschaft, das Erkennen und Einschätzen eigener Stärken und Schwächen, die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sich selbst Arbeits- und Verhaltensziele zu setzen, zielstrebig und ausdauernd zu arbeiten, Sorgfalt, Selbstvertauen und Selbständigkeit, mit Mißerfolgen umgehen zu können, die Bereitschaft, Hinweise anderer aufzugreifen, Hilfe zu leisten und anzunehmen, Selbstkontrolle und Selbstreflexion sowie Anstrengungsbereitschaft.

Sozialkompetenz

Sozialkompetenz umfasst die Bereitschaft und die Fähigkeit, mit anderen gemeinsam zu lernen und arbeiten, Verantwortung wahrzunehmen, solidarisch und tolerant zu handeln, anderen einfühlsam zu begegnen, sich an vereinbarte Regeln zu halten, sich einordnen, aber auch leiten zu können, offen auf andere zuzugehen, situationsgerecht zu handeln sowie mit Konflikten angemessen umgehen zu können.

Schwerpunktkompetenz „Interkulturelle Kommunikation“

Auch wenn die Sprachausbildung im Leistungsangebot einen prominenten Platz einnimmt, muss festgehalten werden, dass die Internationalen Schulen keine ‚Sprachenschule’ sind. Der Spracherwerb soll den Schülern interkulturelle Kommunikation ermöglichen. Diese soll sie für ihr späteres Berufsleben vorbereiten. Das bedeutet, dass Schüler ihr Sprachwissen anwenden, um selbständig Aufgaben zu bearbeiten, Konflikte zu lösen und in der Gruppe zusammen zu arbeiten.

Integration von Schülerfirmen in Wirtschaftsunterricht

Für die Umsetzung des Konzeptes des ‚Weltbürgers’ spielt die wirtschaftliche Orientierung der Ausbildung eine wichtige Rolle. Der Wirtschaftsunterricht bildet den fachlichen Ankerpunkt für die Vermittlung des Verständnisses von wirtschaftlichen Zusammenhängen. Um eine größere Praxisnähe zu erreichen, wird die Konzeption, die Beratung und die Betreuung von Schülerfirmen unmittelbar in den Wirtschaftsunterricht eingebunden.

Förderung des individuellen Schüleraustausches

Das Internationale Gymnasium fördert den individuellen internationalen Schüleraustausch durch Beratung und Empfehlung geeigneter Schulen im Ausland, durch Betreuung während sowie im Anschluss an den Auslandsaufenthalt.